Steuerberater als Prüfer von Sanktionen

#standwithukraine Friedenstaube

Krieg in Europa! Wer hätte das noch vor einem Monat gedacht? Diese Situation verschärft auch einen Punkt in der Zusammenarbeit zwischen Steuerberatern und Mandanten. Steuerberater sind durch das Geldwäschegesetz verpflichtet, Verdachtsfälle von Geldwäsche zu melden. Dazu gehören auch Verstöße gegen EU-Sanktionen. Die Financial Intelligence Unit (FIU) weist auf die sich verschärfenden Sanktionengegenüber Putin bzw. Russland hin und bittet um Beachtung.

(https://www.zoll.de/DE/FIU/Aktuelles-FIU-Meldungen/2022/fiu_sanktionen_gegen_russland.html )

In der Folge sind Steuerberater verpflichtet, diejenigen Mandanten bei der FIU zu melden, die gegen Sanktionen verstoßen. Für Berufsträger, die zur beruflichen Verschwiegenheit verpflichtet sind, oft eine Gratwanderung. Und auch für Mandanten, die dem Steuerberater alles anvertrauen, kein einfacher Zustand.

Hoffen wir gemeinsam, dass die Sanktionen ihre Wirkung nicht verfehlen und wir dann bald wieder von Frieden in Europa schreiben können.

#standwithukraine

Update vom 14.06.2022:

Im Rahmen des sechsten Sanktionspaketes der EU wurde am 04. Juni eine neue Regelung geschaffen. Folglich ist es Steuerberatern und Wirtschaftsprüfern untersagt Dienstleistungen für in Russland niedergelassene juristische Personen, Organisationen oder Einrichtungen zu erbringen.

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