Gesetzentwurf enthält lang ersehnte Fristverlängerungen

Gesetzentwurf Fristverlängerung

Während noch am 17. März ein Antrag der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag mit der Regierungsmehrheit abgelehnt wurde ➚ , soll nun mit dem 4. Corona-Steuerhilfegesetz eine Lösung zur Verlängerung der Erklärungsfristen für das Jahr 2020 erreicht werden. Gleichzeitig sollen mit dem Gesetzesentwurf, so die Deutsche Handwerkszeitung ➚ , auch die Fristen für die Jahre 2021 und 2022 verlängert werden. Da es nun mit den – derzeit noch gesetzlich geltenden – Fristen für die Erklärungen des Jahres 2022 knapp wird, hat das Bundesfinanzministerium übergangsweise per Erlass (PDF➚ )auf die Erhebung von Säumnis- und Verspätungszuschlägen für das Jahr 2020 verzichtet. 

Grundsätzlich ist es unser Ziel bei plietsch! alle Fälle des Vorjahres bis Mitte Dezember abgeschlossen zu haben. Durch die Übernahme einer Kanzlei zum Jahreswechsel sowie zusätzliche Neukunden, die die Erklärungen des Jahres 2020 noch nicht eingereicht haben, werden wir dieses Ziel in 2022 voraussichtlich nicht erreichen.

Allen Neukunden, die jetzt noch mit Unterlagen des Jahres 2020 zu uns kommen, können wir – trotz der Fristverlängerungen – nicht garantieren, dass die Erstellung der Steuererklärung noch fristgerecht bis Ende August 2022 erfolgt.

Nachtrag vom 19.05.2022:

Heute hat der Bundestag für die Jahre von 2020 bis 2024 die folgenden Fristverlängerungen beschlossen:

  • Steuererklärung 2020: 31. August 2022
  • Steuererklärung 2021: 31. August 2023
  • Steuererklärung 2022: 31. Juli 2024
  • Steuererklärung 2023: 31. Mai 2025
  • Steuererklärung 2024: 30. April 2026

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